Sushi selber machen

Wir lieben Sushi. So richtig. So sehr, dass wir auch manchmal zum verpönten all-you-can-Eat gehen. Ab jetzt geht es noch besser: Sushi selber machen.

In Japan – dem Heimatland des Sushis waren wir leider noch nie. Aber was nicht ist, das kann noch werden. Das Essen lieben wir trotzdem. Und deshalb haben wir ein kleines Stück Japan in München erlebt: Einen Sushi-Kochkurs. Es handelte sich um einen MyDays Gutschein beim Sushi-Circle in München, den wir von meiner wunderbaren Schwester bekommen haben.

Dank Gutschein: Sushi selber machen

Inside-Out Sushi auf einem Teller
Inside-Out Sushi

Bevor es an unser erstes Sushi ging, gab es eine Einführung in die Kunst des Reiskochens, die Auswahl des richtigen Reises und das richtige Einkaufen der Zutaten. In dem Info-Flyer, den wir bekommen haben steht: „Der geeignetste Reis für Sushi ist weißer, geschälter Rundkornreis. In keinem Fall kann ungeschälter Reis verwendet werden. Oft ist japanischer Reis erhältlich, der speziell für die Verwendung als Sushi-Reis gekennzeichnet ist.“ Der Reis wird dann mit etwas Essig versetzt. Auf 2 Liter Reis kommen 1,8 Liter Wasser, etwas Zucker und Salz und 0,3 Liter Essig.

Dann ging es ans Sushi selber machen: Ein sogenanntes Temaki-Sushi. Das sieht aus wie eine Schultüte, außen der charakteristische „Nori-Blatt“, also getrockneter oder gerösteter Seetang, gefüllt mit Reis und in der Mitte ein Gurkenstreifen. Das war ja echt noch einfach. Man verteilt den Reis gleichmäßig über das Nori und rollt es dann von einer Ecke her auf.

Nicht nur ich, auch die anderen hatten gleich am Anfang ein großes Problem: Der Reis klebt richtig krass an den Fingern. Klebriger Reis ist beim Sushi essentiell wichtig. Aber am Finger sollte er nicht kleben. Ein Tipp von unserm asiatischen Küchenchef: Die Hände gut waschen, dann mit Avocado einreiben, dass sie gut gefettet sind. Und siehe da: Es funktionierte.

Zwei Maki-Rollen auf einer Bambusmatte
Perfekt gerollt dank Bambusmatte

Nach den Sushi-Tüten wurde es dann bei den klassischen Makis schon schwieriger. Hierzu verteilt man wieder den Reis auf dem Nori, lässt aber oben einen Zentimeter breit frei, das ist die Lasche, die das Maki später dicht schließt. Dann legt man die jeweilige Füllung (Lachs, Thunfisch, Avocado,…) in die Mitte. Danach kommt zum ersten Mal die Bambusmatte zum Einsatz. Immer in 90° Grad Bewegungen, drückt man die Reismatte zu einer viereckigen Rolle. Unter den 11 Teilnehmern war Andrea natürlich

Andrea ist die Meisterin des Sushi
Andrea ist die Meisterin des Sushi

die geschickteste – der Koch hat ihr schon eine Stelle angeboten 😉

Resultat: lecker 😉

Nach den Maki folgten noch die Inside-Out-Rollen und die Nigiris. Inside-Out-Sushi wird im Prinzip genauso vorbereitet wie die Makis, nur, dass statt einem Zentimeter freizulassen, ein Zentimeter Reis oben überlappen sollte. Und natürlich wird hier dann genau andersherum gerollt, so dass die Reisseite außen ist.

Am Ende des Tages hatten wir – nach Verkaufspreis gerechnet – Sushi im Wert von knapp 60 Euro produziert, das wir mit nach Hause nehmen durften. Mein Favorit waren die-Inside-Out-Sushis mit Sesamkörnern außen dran und innen eine Mischung aus Thunfisch und Avocado – seeeehr lecker!

Irgendwann schaffen wir es, echtes Sushi im echten Japan zu essen – bis dahin heißt es: Sushi selber machen. Schmeckt nämlich richtig lecker und macht auch super viel Spaß.

Fette Ausbeute: Eine ganze Tüte voller Sushi
Fette Ausbeute: Eine ganze Tüte voller Sushi

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